Belgiens Wälder in Zahlen
Der belgische Wald nimmt heute 23% des nationalen Territoriums ein, was etwas mehr als 700.000 ha entspricht. Die belgische Waldfläche verteilt sich auf die drei Regionen des Landes: 79,8% in Wallonien, 19,9% in der Flämischen Region und 0,3% in der Region Brüssel-Hauptstadt.
In 150 Jahren hat die Waldbedeckung um 25% zugenommen.
50.6% der belgischen Waldfläche gehören privaten Eigentümern. Mit einer durchschnittlichen Fläche von 2,5 ha pro Eigentümer und über 100.000 Eigentümern zeichnet sich der Privatwald durch eine relativ starke Zersplitterung und eine große Vielfalt an Eigentümern aus.
Die restlichen 49.4% sind Teil des öffentlichen Eigentums. Dabei handelt es sich um Staatswälder, die den Regionen, Gemeinden und Provinzen, öffentlichen Sozialhilfezentren und Kirchenfabriken gehören.
Verteilung der Waldflächen
Die Waldflächen, die sich überwiegend in Wallonien befinden, verteilen sich wie folgt:
- 47.4% aus Laubholz
- 36.6% aus Nadelholz
- 16% nicht-produktive Fläche (Straßen, Heide, Teiche, Feuerschneisen...)
Quelle: FBW - PanoraHolz 2024
Erhaltung der Natur
In Belgien umfasst das europäische Natura-2000-Netzwerk 221.000 ha in Wallonien und 136.000 ha in Flandern, insgesamt also 384.500 ha oder 13 % des nationalen Territoriums.
Vollständige oder verwaltete Reservate sind über das ganze Land verstreut. In der Wallonischen Region umfassen diese Reservate etwa 10.000 ha.


PEFC-
Zertifizierung
Der KFVN unterstützt die PEFC-Zertifizierung, das am weitesten verbreitete Zertifizierungssystem der Welt (über 280 Millionen Hektar), was 71 % der weltweit zertifizierten Fläche entspricht. In Wallonien deckt es 54% der Waldfläche (oder 300.000 ha) ab und mehr als 500 belgische Unternehmen haben bereits ihre Produktkette durch PEFC zertifizieren lassen. Der FSC ist ebenfalls vertreten und deckt etwas mehr als 42.000 ha der belgischen Waldfläche ab.
Wald und CO2
Der belgische Wald speichert etwa 480 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent (holzige Biomasse, Streu, Totholz und oberste Bodenschicht). Außerdem kompensiert der Wald durch die Entnahme von Holz und dessen langfristige Nutzung den jährlichen CO2-Ausstoß von 800.000 Autos!
Die größte Attraktion von Holz in Bezug auf CO2 ist jedoch die Substitution. Holz, das im Bauwesen, in der Möbelindustrie usw. verwendet wird, ersetzt Produkte wie PVC, Beton oder Aluminium, die in der Herstellung wesentlich "energieintensiver" sind. Dasselbe gilt für Energieholz, das fossile Energieträger ersetzt.

La forêt : un espace multifonctionnel, accueillant pour la biodiversité
A l’échelle du globe, les forêts accueillent environ 80% de la biodiversité terrestre. Le forestier a un rôle clé à jouer dans le développement de cette dernière. Selon Philippe de Wouters, directeur de la SRFB, « en gérant les forêts durablement et en favorisant la biodiversité, le forestier assure la bonne santé des écosystèmes forestiers et soutient toutes les fonctions fondamentales de la forêt : production de bois, espace de loisirs, filtration de l’eau et stockage du carbone ».
